News

Neue Online-Akademie für VJs

Sabine Streich, besser bekannt als “VJ Queen”, hat ein neues interessantes Projekt im Internet gestartet: die VJ-Akademie. Hier werden in kurzen Videos die Grundlagen des Videojournalismus’ weitergegeben - von erfahrenen Dozenten. Themen sind zum Beispiel Reportage, Ton oder Schnitt. Zudem gibt es eine Community, mit der sich die VJs vernetzen können. Streich geht es darum, “sich weiterzuentwickeln, zu verbessern oder einfach die eine oder andere Anregung mitzunehmen”.



Hündgen verkündet Ende des Web-VJs

Er ist eine Art Sascha Lobo der Webvideoszene. Er selbst bezeichnet sich als “Video-Geek”, als “Web-Communist”, “Videopunk” und “Provocateur”. Letzteres macht er nun wieder alle Ehre. Markus Hündgen, (Noch)-Ressortleiter Video bei derwesten.de, erklärt auf seinem Blog “Videopunks” das “Ende des Videojournalismus’ im deutschen Web”. Der VJ im Netz sei zum “Kostenfaktor” und zum reinen “Bildlieferanten” verkommen.



NX5: Erste bandlose Handheld-Camera von Sony

Mit der XHR-NX5E bietet nun auch Sony einen Handheld-Camcorder mit bandloser Aufzeichnung und dem AVCHD-Codec an. Die Kamera zeichnet nicht nur auf dem firmeneigenen Memory Stick auf, sondern auch auf SD-Karten. Außerdem kann ein Flash-Speicher angedockt werden. Vorlage der neuen NX5 ist der HDV-Camcorder HVR-Z5E. Den Listenpreis gibt Sony mit rund 4.500 Euro an. Doch leider hat der AVCHD-Codec im Schnitt auch seine Nachteile.



In eigener Sache: VJ-Pool auf VJHOME

Auf VJHOME gibt es ab sofort einen Pool für Videojournalisten. VJs können sich hier mit einem Profil präsentieren. Auftraggeber dagegen können direkt nach Videojournalisten nach verschiedenen Kriterien suchen – zum Beispiel nach dem Einsatzgebiet oder den Leistungen. Der neue VJ-Pool soll vor allem freien VJs neue Aufträge erschließen und Unternehmen eine schnellere Suche nach passenden Videojournalisten für ihre Bedürfnisse ermöglichen.



Concentra Award: Bewerbungsphase läuft

Zum fünften Mal wird der “Concentra Award” für die besten Videobeiträge für Fernsehen, IPTV-Nachrichtensender und Internet verliehen. VJs können ihre Beiträge bis zum 22. Januar 2010 einreichen. Den Gewinner erwartet ein Preisgeld über 10.000 Euro. Die Verleihung findet am 30. März in Antwerpen in Belgien statt. Die VJ Awards, eine weitere wichtige Auszeichung, sucht noch nach Unterstützern. Im Augenblick gibt es keine Veranstaltung für 2010.



VJ Movement: Mehr als eine Wahrheit

Mit “Video Journalism Movement” haben die beiden Niederländer Thomas Loudon und Arend Jan van den Beld eine Webseite aus der Taufe gehoben, auf der freie VJs ihre Geschichten veröffentlichen können. Der User entscheidet, welche Story umgesetzt wird. Unter dem Motto “There is more than one truth” soll damit eine Alternative abseits der großen Agenturen geschaffen werden. Die Idee ist nicht ganz neu. Fraglich, ob die VJs damit genug Geld verdienen.



Direkt im Mac: JVC GY-HM100 im Test

Die GY-HM100 von JVC ist ein kleines Technikwunder. Trotz ihrer handlichen Größe wartet sie mit vielen technischen Details auf. Das macht sie gerade für VJs interessant, die leicht und schnell arbeiten wollen. Vor allem für Apple-Nutzer landet das Material im Quicktime-Format auf der Karte - und dann direkt und unkomprimiert im Final Cut. Das hat Vor- und Nachteile. Das Apple-Fachmagazin “Macwelt” hat die GY-HM100 getestet.



SWR: neue Kameras für VJs

Der öffentlich-rechtliche Südwestrundfunk (SWR) stattet seine Videojournalisten mit der AG-HPX171 von Panasonic aus. In Mainz, Stuttgart und Baden-Baden sind bereits über 30 Kameras im Einsatz. In mehrwöchigen “VJ-Bootcamps” wurden die Mitarbeiter in die neuen Kameras eingewiesen - ebenso in Schnitt und Dreh. Der intuitive Panasonic P2-Workflow soll eine zeitnahe Beitragsproduktion ermöglichen.



Berichterstattung: Es geht auch anders

David Dunkley Gyimah zählt zu den besten VJs. Seit über 20 Jahren ist er im TV-Geschäft, seit 1994 als einer der ersten Videojournalisten in England tätig. Seine Beiträge sind eine Art Mischung aus Journalismus und Kunst. Er wendet sich ab von der klassischen Berichterstattung, setzt O-Töne, Schnitt, Effekte neu ein. Selbst ein Bericht über eine Buchlesung wird so zum spannenden 4-Minuten-Kinofilm. Der Beitrag zeigt einmal mehr, dass VJs im Web neue Wege gehen müssen.



Wieviel verdient ein VJ?

Wieviel verdient ein Videojournalist? Eine pauschale Antwort auf diese Frage gibt es nicht, denn VJs arbeiten für mittlerweile jedes Medium. Die jüngste Umfrage des Deutschen Journalisten-Verbandes unter rund 2.000 Freelancern zeigt jedoch, wieviel freie VJs verdienen - und wieviele VJs mitterweile als Freie arbeiten. Das Ergebnis: Die freien VJs verdienen noch mit am besten. Insgesamt ist das Einkommen inflationsbereinigt innerhalb von zehn Jahren um vier Prozent gesunken.