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	<title>VJHOME - Alle Foren</title>
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	<description><![CDATA[Das Netzwerk für Videojournalisten]]></description>
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	<title>Tobias Büchner auf Project:Report: die Gewinner</title>
	<link>http://www.vjhome.de/forum/medien/projectreport-die-gewinner/#p31</link>
	<category>Medien</category>
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	<description><![CDATA[<strong>Nachrichtenvideos gehören bei Youtube mittlerweile zum festen Programm. Um die Arbeit von Videojournalisten zu unterstützen und zu verbessen, hat das weltgrößte Videoportal bereits 2009 eine Art Schulungskanal eingerichtet, das <a href="http://www.vjhome.de/2009-06/youtubes-burger-vj-schule/" target="_blank">Reporters' Center</a>. Nun wurden zusammen mit dem Pulitzer Center für Krisenberichterstattung besonders gelungene Beiträge ausgezeichnet. VJHOME zeigt die Gewinnerfilme.</strong>

[caption id="" align="left" width="350" caption="Paul Franz' Beitrag "Modern Day Slavery" schaffte es in die Top fünf. (Youtube)"]<img title="Paul Franz' Beitrag "Modern Day Slavery" schaffte es in die Top fünf. (Youtube)" src="http://www.vjhome.de/wp-content/uploads/projectreport_li.jpg" alt="Paul Franz' Beitrag "Modern Day Slavery" schaffte es in die Top fünf. (Youtube)" width="350" height="250" />[/caption]
 

Ziel des US-weiten Wettbewerbs <a href="http://www.youtube.com/projectreport" target="_blank">"Project:Report"</a> ist es, Nachwuchsjournalisten auszuzeichnen, die per Video über Ereignisse berichten, die von klassischen Medien kaum oder gar nicht beachtet werden. Den fünf Bestplazierten winken 10.000 Dollar für eine Auslandsrecherche und die Mitarbeit an einem Pulitzer-Projekt.

Hier sind die fünf besten Beiträge:

Die Reportage von Samantha Ann Danis zeigt das Leben eines Gehörlosen im US-Bundesstaat Maine:

<object width="660" height="405"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/WkRXFTk6coA&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b&#038;hd=1&#038;border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/WkRXFTk6coA&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b&#038;hd=1&#038;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="660" height="405"></embed></object>

Diese Videocollage stammt von Schülern aus Philadelphia die ihre Schulen vor Gewalt schützen wollen:

<object width="660" height="405"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/wGcltx-tSgY&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b&#038;hd=1&#038;border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/wGcltx-tSgY&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b&#038;hd=1&#038;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="660" height="405"></embed></object>

Alex Rozier aus Missouri zeigt mit seinem Beitrag "The World Mobility Problem" einen Mann, der kleine Rollwagen für Menschen mit amputierten Gliedmaßen baut:

<object width="660" height="525"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/wLl70tKhRLk&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b&#038;hd=1&#038;border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/wLl70tKhRLk&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b&#038;hd=1&#038;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="660" height="525"></embed></object>

Nicht so gut gelungen (Farbfehler, zu viel O-Ton, zu harter Tonschnitt) ist der Beitrag von Mark Jeevaratnam aus North Carolina über das Higher Ground Project:

<object width="660" height="405"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ZtpHrlMxcN8&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b&#038;hd=1&#038;border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ZtpHrlMxcN8&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b&#038;hd=1&#038;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="660" height="405"></embed></object>

Paul Franz aus Florida zeigt mit "Modern Day Slavery" das Leben illegaler Arbeiter aus Haiti:

<object width="660" height="405"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/lgpP4o30X2k&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b&#038;hd=1&#038;border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/lgpP4o30X2k&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b&#038;hd=1&#038;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="660" height="405"></embed></object>
]]></description>
	<pubDate>Fri, 07 May 2010 09:13:14 +0200</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Tobias Büchner auf HD-Camcoder: die dritte Dimension</title>
	<link>http://www.vjhome.de/forum/technik/hd-camcoder-die-dritte-dimension/#p30</link>
	<category>Technik</category>
	<guid isPermaLink="true">http://www.vjhome.de/forum/technik/hd-camcoder-die-dritte-dimension/#p30</guid>
	<description><![CDATA[<strong>Nicht nur für teure Kinofilme wie "Avatar" oder "Alice im Wunderland", auch für ambitionierte Videofilmer soll 3D in Zukunft möglich sein. Wer sich bislang im dreidimensionalen Bereich bewegen wollte, war oft auf Selbstkonstruktionen angewiesen. Erste echte 3D-Camcorder bietet mitterweile Panasonic an. Auch wenn die noch etwas klobig wirken und für VJs eher zu schwer sind - und zu teuer. Der Preis für die Panasonic AG-3DA1: 21.000 US-Dollar.</strong>

[caption id="" align="left" width="350" caption="AG-3DA1: Der erste echte 3D-HD-Camcorder von Panasonic kostet 21.000 US-Dollar. (Hersteller)"]<img title="AG-3DA1: Der erste echte 3D-HD-Camcorder von Panasonic kostet 21.000 US-Dollar. (Hersteller)" src="http://www.vjhome.de/wp-content/uploads/vjakademie_li.jpg" alt="AG-3DA1: Der erste echte 3D-HD-Camcorder von Panasonic kostet 21.000 US-Dollar. (Hersteller)" width="350" height="250" />[/caption]

3D-Camcorder sind keine Neuheit. Im Internet tummeln sich viele <a href="(http://www.3d-foto-shop.de/pd1165158611.htm)" target="_blank">selbsgebastelte Prototypen</a> für ambitionierte Videofilmer. Mit vergleichsweise schweren 18 kg hat Sony bereits 2009 ihren Prototypen einer 3-D-Videokamera präsentiert. 

Panasonic rühmt sich Anfang des Jahres damit, den weltweit ersten Full-HD-3D-Camcorder auf den Markt zu bringen. Die 3 Kilogramm schwere <a href="http://www.panasonic-broadcast.de/cms_downloads/en/news/04112010_Panasonic_HD3D.pdf" target="_blank">AG-3DA1</a> zeichnet parallel mit zwei Objektiven auf, die sich automatisch ausrichten. Aber auch die manuelle Ausrichtung ist mit Hilfe eines Reglers möglich. 3MOS-Sensoren, drei für das linke und drei für das rechte Bild befinden sich im Inneren des Gehäuses. Die Aufzeichnungen erfolgen auf zwei SD-Karten. Der Preis: 21.000 US-Dollar, wobei 1.000 Dollar als Anzahlung vorausgezahlt werden müssen. Die Kamera wird nur auf  <a href="http://www.panasonic-broadcast.de/de/news/archiv.php?we_objectID=3975" target="_blank">Bestellung</a> angefertigt. 

Dabei ist die Videokamera für Profis mit insgesamt 6 (3MOS) Sensoren bestückt, wobei die AG-3DA1 auf eine Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten kommt. Die Filme werden im AVCHD Format mit 1080/60i, 50i, 30p, 25p und 24p produziert (720/60p ebenfalls möglich).

Weitere Ausstattungsmerkmale der Panasonic AG-3DA1 sind XLR Anschlüsse, HD SDI Ports, ein Stereomikrofon und HDMI Ausgänge. Gespeichert werden die Daten auf zwei SD-Karten.

Die Kollegen von Film-TV-Video stellen die Kamera (und die AG-AF100) vor:

<object width="853" height="505"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_KtcBNQwIe4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b&#038;hd=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/_KtcBNQwIe4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b&#038;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="853" height="505"></embed></object>

<h2>Umfrage:</h2>
<!-- umfrage-kostenlos.de Umfrage Nr.152824 Anfang -->
  <center><br />
  <table width=140 cellpadding=2 cellspacing=2 border=1 bordercolor="#000000" bgcolor="#ffffff">
   <tr bgcolor="#c0c0ff">
    <td align=center style="font-size:12px;font-face:Verdana;color:#000000;"><b> Ist 3D ein Thema für Videojournalisten?</b></td>
   </tr><tr bgcolor="#a0a0ff"><td align=center><a style="font-size:11px;font-face:Verdana;color:#000000;" href="http://www.umfrage-kostenlos.de/klick.php?id=152824&#038;klick=1" onclick="window.open('','umfrageergebnis','width=478,height=336 ,scrollbars=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,alwaysRaised=no');" target="umfrageergebnis">ja</a></td></tr><tr bgcolor="#a0a0ff"><td align=center><a style="font-size:11px;font-face:Verdana;color:#000000;" href="http://www.umfrage-kostenlos.de/klick.php?id=152824&#038;klick=2" onclick="window.open('','umfrageergebnis','width=478,height=336 ,scrollbars=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,alwaysRaised=no');" target="umfrageergebnis">nein</a></td></tr><tr bgcolor="#a0a0ff"><td align=center><a style="font-size:11px;font-face:Verdana;color:#000000;" href="http://www.umfrage-kostenlos.de/klick.php?id=152824&#038;klick=3" onclick="window.open('','umfrageergebnis','width=478,height=336 ,scrollbars=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,alwaysRaised=no');" target="umfrageergebnis">weiß nicht</a></td></tr><tr bgcolor="#c0c0ff"><td align=center><a style="font-size:12px;font-face:Verdana;color:#000000;" href="http://www.umfrage-kostenlos.de/vote.php?id=152824" onclick="window.open('','umfrageergebnis','width=478,height=336 ,scrollbars=no,resizable=yes,menubar=no,location=no,alwaysRaised=no');" target="umfrageergebnis"><b>Auswertung</b></a></td>
  </tr>
  </table>
  </center>
  <!-- umfrage-kostenlos.de Umfrage Nr.152824 Ende -->


]]></description>
	<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 09:48:19 +0200</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Tobias Büchner auf Neue Online-Akademie für VJs</title>
	<link>http://www.vjhome.de/forum/sonstiges/neue-online-akademie-fur-vjs/#p29</link>
	<category>Sonstiges</category>
	<guid isPermaLink="true">http://www.vjhome.de/forum/sonstiges/neue-online-akademie-fur-vjs/#p29</guid>
	<description><![CDATA[<strong>Sabine Streich, besser bekannt als "VJ Queen", hat ein neues interessantes Projekt im Internet gestartet: die VJ-Akademie. Hier werden in kurzen Videobeiträgen die Grundlagen des Videojournalismus' weitergegeben - von erfahrenen Dozenten. Themen sind zum Beispiel Reportage, Ton oder Schnitt. Außerdem gibt es eine Community, mit der sich die VJs vernetzen können.</strong>

[caption id="" align="left" width="350" caption="vjakademie.de: Online-Videos vermitteln die Grundlagen des Videojournalismus' (Screenshot)"]<img title="vjakademie.de: Online-Videos vermitteln die Grundlagen des Videojournalismus' (Screenshot)" src="http://www.vjhome.de/wp-content/uploads/vjakademie_li.jpg" alt="vjakademie.de: Online-Videos vermitteln die Grundlagen des Videojournalismus' (Screenshot)" width="350" height="250" />[/caption]

<a href="http://www.vjqueen.de" target="_blank">Sabine Streich</a> gilt in Deutschland als eine der ersten engagierten Verfechterinnen des Videojournalismus. Sie wurde vor allem vom amerikanischen VJ-Papst <a href="http://www.rosenblumtv.com" target="_blank">Michael Rosenblum</a> geprägt. Streich initierte zudem den <a href="http://www.vjawards.com/" target="_blank">International VJ Award</a>.

Nun hat Streich die <a href="http://www.vjakademie.de/" target="_blank">VJ-Akademie</a> ins Leben gerufen. "Es geht darum sich weiterzuentwickeln, zu verbessern oder einfach den eine oder andere Anregung mitzunehmen", schreibt sie auf ihrem <a href="http://www.vjqueen.de/?page_id=129" target="_blank">Blog</a>. Ein <a href="http://www.vjhome.de/2009-04/online-kurs-fur-angehende-vjs/" target="_blank">ähnliches Projekt</a> hat das Schweizer Fernsehen bereits 2009 ins Leben gerufen. Die VJ-Akademie von Sabine Streich soll allerdings umfassender werden und VJs miteinander vernetzen. 

Besonders interessant ist zum Beispiel die Video-Reihe <a href="http://www.vjakademie.de/category/die-reportagekamera" target="_blank">"Die Reportagekamera"</a> mit Roberto Tossuti vom Hessischen Rundfunk:

<embed src="http://www.vjakademie.de/player.swf" width="320" height="256" bgcolor="FFFFFF" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="false" flashvars="flvsource=http://www.vjakademie.de/uploads/hYw3XRIspdYZrRA0KWRv.flv&#038;preview_image=http://www.vjakademie.de/uploads/player_thumbs/hYw3XRIspdYZrRA0KWRv.jpg&#038;backgcolor=FFFFFF&#038;autoplay=true&#038;url_logo=http://www.vjakademie.de/images/playerlogos/logo-player.png&#038;logo=top_right&#038;floating_navbar=false&#038;color_nav_bar_top=0x478dc2&#038;color_nav_bar_bottom=0xE7EBEC&#038;ads_background_color=0x00CCFF&#038;ads_border_color=0xCCCCCC&#038;scrubber_position_color=0x6AA1CE&#038;scrubber_load_color=0x888888&#038;scrubber_background_color=0xBBBBBB&#038;volume_bar_color=0xBBBBBB&#038;aspect_ratio=stretch"></embed>
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	<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 16:59:58 +0100</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Tobias Büchner auf Hündgen verkündet Ende des Web-VJs</title>
	<link>http://www.vjhome.de/forum/menschen-meinungen/hundgen-verkundet-ende-des-web-vjs/#p28</link>
	<category>Menschen &#38; Meinungen</category>
	<guid isPermaLink="true">http://www.vjhome.de/forum/menschen-meinungen/hundgen-verkundet-ende-des-web-vjs/#p28</guid>
	<description><![CDATA[<strong>Er ist eine Art Sascha Lobo <a href="http://saschalobo.com" target="_blank">Sascha Lobo</a> der Webvideoszene. Er selbst bezeichnet sich als "Video-Geek", als "Web-Communist", "Videopunk" und "Provocateur". Letzteres macht er nun wieder alle Ehre. <a href="http://www.xing.com/profile/Markus_Huendgen" target="_blank">Markus Hündgen</a>, (Noch)-Ressortleiter Video bei <a href="http://www.derwesten.de" target="_blank"> derwesten.de</a>, erklärt auf seinem Blog <a href="http://www.videopunks.de" target="_blank">"Videopunks"</a> das "Ende des Videojournalismus' im deutschen Web". Der VJ im Netz sei zum "Kostenfaktor" und zum reinen "Bildlieferanten" verkommen.</strong>

[caption id="" align="left" width="350" caption="Verkündet in seinem Blog das Ende des Web-Videojournalismus': Markus Hündgen. (Daniel Seiffert / Flickr)"]<img title="Verkündet in seinem Blog das Ende des Web-Videojournalismus': Markus Hündgen. (Daniel Seiffert / Flickr)" src="http://www.vjhome.de/wp-content/uploads/huendgen_endevj_li.jpg" alt="Verkündet in seinem Blog das Ende des Web-Videojournalismus': Markus Hündgen. (Daniel Seiffert / Flickr)" width="350" height="250" />[/caption]

"Am Anfang war es eine Bewegung - wir wollten dem sich entwicklenden Bewegtbild-Markt im Web unsere Färbung geben. Nach drei Jahren hat es sich ausgeträumt: Für Videojournalismus ist kein Platz mehr auf deutschen Nachrichtenseiten", schreibt Hündgen in seinem Blog <a href="http://www.videopunks.de/Uber-das-ende-des-videojournalismus-im-deutsc" target="_blank">"Videopunks"</a>. 

Dann blickt Hündgen zurück in die Zeit als der Video-Markt in Deutschland geboren wird, YouTube einschlägt "wie eine Bombe" und sich die Verlagshäuser sich im Netz ausprobieren. "Wir haben experimentiert, wir haben Erfahrungen gesammelt, wir haben Video gelebt. Irgendwann kamen dann die Zahlenknechte. Sie wollten Erfolge messen. Erlöse sollten her. Und der Videojournalismus im Web starb", schreibt Hündgen und lässt dabei vor allem seine negativen Erfahrungen beim Portale der <a href="http://www.waz-mediengruppe.de" target="_blank">WAZ-Gruppe</a> "derwesten.de" einfließen. 

Das ambitionierte Projekt Hündgens, jeden Redakteur der Zeitungsgruppe mit einer Flip-Kamera auszustatten und so ein Netzt von VJs aufzubauen, ist gescheitert. Hündgen selbst ist mittlerweile bei dem WAZ-Projekt ausgestiegen <a href="http://meedia.de/nc/details/article/derwestende--der-nchste-abgang_100023874.html" target="_blank">ausgestiegen</a>.

Hündgen bedauert nun in seinem Blog, dass sich im Netz kein unabhängiger Videojournalismus gegenüber dem "TV-Einheitsbrei" etablieren konnte. Dabei habe doch der VJ ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten. "Der Webvideojournalist war der Prototyp des Social-Media-Journalisten", schreibt Hündgen.

Übriggeblieben ist laut Hündgen nur "der Kostenfaktor VJ. Ein-Mann-Produktionen die schnell und günstig sind. Der inhaltliche Aspekt ist in den Zahlenwerken verschollen. Heute werden VJs als Bildlieferanten missbraucht: Schnell zum Unfall oder PK. Die gleichen leeren Worthülsen wie im Fernsehen drüberstülpen und ratzfatz auf die Seite."

Ob das nun wirklich das Ende des Videojournalismus' im Web ist oder bloß eine beengte Sicht aus den Erfahrungen mit derwesten.de...?
]]></description>
	<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 13:37:59 +0100</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Tobias Büchner auf NX5: Erste bandlose Handheld-Camera von Sony</title>
	<link>http://www.vjhome.de/forum/technik/nx5-erste-bandlose-handheld-camera-von-sony/#p27</link>
	<category>Technik</category>
	<guid isPermaLink="true">http://www.vjhome.de/forum/technik/nx5-erste-bandlose-handheld-camera-von-sony/#p27</guid>
	<description><![CDATA[Mit der XHR-NX5E bietet nun auch Sony einen Handheld-Camcorder mit bandloser Aufzeichnung und dem AVCHD-Codec an. Die Kamera zeichnet nicht nur auf dem firmeneigenen Memory Stick auf, sondern auch auf SD-Karten. Außerdem kann ein Flash-Speicher angedockt werden. Vorlage der neuen NX5 ist der HDV-Camcorder HVR-Z5E. Listenpreis: rund 4.500 Euro.

[caption id="" align="left" width="350" caption="Die erste bandlose Handheld-Camera von Sony: die XHR-NX5E. (Sony)"]<img title="Die erste bandlose Handheld-Camera von Sony: die XHR-NX5E. (Sony)" src="http://www.vjhome.de/wp-content/uploads/vjpool_li" alt="Die erste bandlose Handheld-Camera von Sony: die XHR-NX5E. (Sony)" width="350" height="250" />[/caption]

Ausgestattet ist die NX5 mit drei CMOS-Sensoren (1/3 Zoll) und einem 20fach-Objektiv. Die Aufzeichnungen können in einstellbaren AVCHD-Auflösungsstufen in HD oder SD gespeichert werden – entweder auf den Speicherkarten oder auf dem Andockrecorder HXR-FMU128 (128 GB, rund 830 Euro). Natürlich verfügt die NX5 über einen HD-SDI-Ausgang, aber auch einen HDMI-Ausgang, und die gewohnten XLR-Anschlüsse für zwei Mikrofone. 

Die Kollegen von <a href="http://www.film-tv-video.de/newsdetail+M5faca33a49c.html?&#038;tx_ttnews[day]=03&#038;tx_ttnews[month]=02&#038;tx_ttnews[year]=2010" target="_blank">"Film TV Video"</a> haben den Prototyp vorgestellt:

<object width="873" height="525"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/n43Q_CS5eJk&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b&#038;border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/n43Q_CS5eJk&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b&#038;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="873" height="525"></embed></object>

Die NX5 kann parallel in HD auf der Speicherkarte und in SD auf dem Andockrecorder aufzeichnen. Der AVCHD-Codec ermöglicht dabei eine effektive Kompression bei gleichzeitig erstaunlich guter Bildqualität - besser als bei MPEG. 

Ein Nachteil ist AVCHD allerdings im Schnitt. Oft kann die Software den Codec nicht direkt verarbeiten (vor allem Apple's Final Cut) und rechnet das Material noch einmal um. Dann brauch man schon einen schnellen Rechner. Besser geeignet für AVCHD ist Avid Media Composer oder Adobe Premiere.

Youtube-Nutzer <a href="http://www.youtube.com/user/seahkwhat" target="_blank">"Seahkw"</a> hat ein paar Testbilder mit der NX5 geschossen:

<object width="873" height="525"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/cKkOrvyJfdU&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b&#038;hd=1&#038;border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/cKkOrvyJfdU&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b&#038;hd=1&#038;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="873" height="525"></embed></object>

Videojournalisten schätzen an der "Mutterkamera" Z5 vor allem das Display, das sich oben an der Kamera befindet. So hat man von beiden Seiten der Kamera gerade bei Interviews einen guten Blick auf's Bild. Die NX5 verfügt nun über ein Touchscreen-Display. Darüber kann man nicht nur das Menü bedienen, sondern die aufgezeichneten Filme Kopieren und Editieren und Playlists erstellen.

Die reine Übertragung der Daten von Kamera auf Rechner funktioniert über die Software "Content Manager Utility" oder über USB. Bestimmte Ausschnitte des Materials lassen sich damit nicht übertragen sondern nur das komplette Rohmaterial.
]]></description>
	<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 20:02:03 +0100</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Tobias Büchner auf In eigener Sache: VJ-Pool auf VJHOME</title>
	<link>http://www.vjhome.de/forum/sonstiges/in-eigener-sache-vj-pool-auf-vjhome/#p26</link>
	<category>Sonstiges</category>
	<guid isPermaLink="true">http://www.vjhome.de/forum/sonstiges/in-eigener-sache-vj-pool-auf-vjhome/#p26</guid>
	<description><![CDATA[<strong>Auf VJHOME gibt es ab sofort einen Pool für Videojournalisten. VJs können sich hier mit einem Profil präsentieren. Auftraggeber dagegen können direkt nach Videojournalisten nach verschiedenen Kriterien suchen – zum Beispiel nach dem Einsatzgebiet oder den Leistungen. Der neue VJ-Pool soll vor allem freien VJs neue Aufträge erschließen und Unternehmen eine schnellere Suche nach passenden Videojournalisten für ihre Bedrüfniss ermöglichen. Das Netzwerk befindet sich zurzeit noch in einer Beta-Phase. Verbesserungsvorschläge und Kritiken sind willkommen.</strong>

[caption id="" align="left" width="350" caption="Neues Netzwerk für Videojournalisten: der VJ-Pool auf VJHOME. (Screenshot)"]<img title="Neues Netzwerk für Videojournalisten: der VJ-Pool auf VJHOME. (Screenshot)" src="http://www.vjhome.de/wp-content/uploads/concentra_li" alt="Neues Netzwerk für Videojournalisten: der VJ-Pool auf VJHOME. (Screenshot)" width="350" height="250" />[/caption]

Neben dem eigentlichen <a href="http://www.theconcentra.org" target="_blank">"Concentra Award"</a> 

Interessierte VJs können sich unter <a href="http://www.vjhome.de/vj-pool" target="_blank">www.vjhome.de/vj-pool</a> registrieren. Nach dem Login besteht jederzeit die Möglichkeit, die Profildaten (zum Beispiel Angaben über Leistungen, Equipment oder Honorar) zu ändern. Nach dem ersten Login und nach Freischaltung kann auch ein persönliches Profilfoto hochgeladen werden.

Für weitere Fragen zum VJ-Pool nutzen Sie bitte das <a href="http://www.vjhome.de/kontakt" target="_blank">Kontaktformular</a> auf VJHOME.

]]></description>
	<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 10:58:41 +0100</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Tobias Büchner auf Concentra Award: Bewerbungsphase läuft</title>
	<link>http://www.vjhome.de/forum/sonstiges/concentra-award-bewerbungsphase-lauft/#p25</link>
	<category>Sonstiges</category>
	<guid isPermaLink="true">http://www.vjhome.de/forum/sonstiges/concentra-award-bewerbungsphase-lauft/#p25</guid>
	<description><![CDATA[<strong>Bereits zum fünften Mal wird der "Concentra Award" für die besten Videobeiträge für Fernsehen, Internet und IPTV-Nachrichtensender weltweit verliehen. Videojournalisten können ihre Beiträge noch bis zum 22. Januar 2010 einreichen. Den Gewinner erwartet ein Preisgeld über 10.000 Euro. Die Preisverleihung findet dann 30. März  in Antwerpen in Belgien statt.</strong>

[caption id="" align="left" width="350" caption="Preis für besonders gelungene Videobeiträge: der "Concentra Award (Screenshot)"]<img title="Preis für besonders gelungene Videobeiträge: der "Concentra Award (Screenshot)" src="http://www.vjhome.de/wp-content/uploads/concentra_li" alt="Preis für besonders gelungene Videobeiträge: der "Concentra Award (Screenshot)" width="350" height="250" />[/caption]

Neben dem eigentlichen <a href="www.theconcentra.org" target="_blank">"Concentra Award"</a> gibt es noch einen Preis für den besten News-Beitrag, der an einem Tag gedreht und gesendet wurde und nicht länger als fünf Minuten ist. 
]]></description>
	<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 13:35:30 +0100</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Tobias Büchner auf VJ Movement: Mehr als eine Wahrheit</title>
	<link>http://www.vjhome.de/forum/medien/vj-movement-mehr-als-eine-wahrheit/#p24</link>
	<category>Medien</category>
	<guid isPermaLink="true">http://www.vjhome.de/forum/medien/vj-movement-mehr-als-eine-wahrheit/#p24</guid>
	<description><![CDATA[<strong>Ein neues Projekt soll Videojournalisten auf der ganzen Welt miteinander verbinden. Mit "Video Journalism Movement" haben die beiden Niederländer Thomas Loudon und Arend Jan van den Beld eine Plattform im Netz aus der Taufe gehoben, auf der freie VJs ihre Geschichten veröffentlichen können. Der User entscheidet, welche Story umgesetzt wird. Unter dem Motto "There is more than one truth" soll damit vor allem eine unabhängige Alternative abseits der etablierten Nachrichtenagenturen geschaffen werden. Die Idee ist nicht ganz neu und fraglich bleibt, ob die VJs damit genug Geld verdienen.</strong>

[caption id="" align="left" width="350" caption="Gründeten unabhängige Nachrichtenagentur für Videojournalisten: Thomas Loudon (rechts) und Arend Jan van den Beld. (VJ Movement/LinkedIn)"]<img title="Gründeten unabhängige Nachrichtenagentur für Videojournalisten: Thomas Loudon (rechts) und Arend Jan van den Beld. (VJ Movement/LinkedIn)" src="http://www.vjhome.de/wp-content/uploads/vjmovement_li" alt="Gründeten unabhängige Nachrichtenagentur für Videojournalisten: Thomas Loudon (rechts) und Arend Jan van den Beld. (VJ Movement/LinkedIn)" width="350" height="250" />[/caption]

Über 250 Videos von über 100 Videojournalisten aus mehr als 60 Ländern gibt es auf der Plattform <a href="http://www.vjmovement.com" target="_blank">vjmovement.com</a> bereits. Darunter sind aber auch Cartoonisten, die sich ebenfalls mit ihren Werken präsentieren können. 

"Video Journalism Movement" ist ein direkter Angriff auf etablierte Videonachrichtenagenturen wie <a href="http://www.reuters.com/news/video" target="_blank">Reuters</a> oder <a href="http://video.ap.org/" target="_blank">Associated Press</a>. Ein ähnliches Projekt gibt es bereits mit <a href="http://www.zoomin.tv" target="_blank">Zoomin</a>, eine Nachrichtenagentur ebenfalls aus den Niederlanden. Auch hier können freie VJs ihre Beiträge einreichen, die dann über Zoomin auf verschiedenen Nachrichtenportalen veröffentlicht werden. Geld bekommt der VJ über die Klickzahlen beziehungsweise über die damit verbundenen Werbeeinnahme. Selbst AP vertreibt bereits über Zoomin ihre Videos.

Das neue Projekt "Video Journalism Movement" soll nun noch stärker unabhängige und freie Berichterstattung garantieren. Der User soll entscheiden, welche Videos und Themen wichtig sind - und welche letztlich dann auch produziert werden sollen. Die Rolle des (Chef)-Redakteurs soll damit überflüssig werden. 

<script type="text/javascript" src="http://vjmovement.com/embedded/190.js"></script>
Die Geschäftsidee zu "VJ Movement" hatten die beiden Niederländer <a href="http://www.linkedin.com/pub/thomas-loudon/1/314/16b" target="_blank">Thomas Loudon</a> und <a href="http://www.linkedin.com/pub/arend-jan-van-den-beld/1/306/525" target="_blank">Arend Jan van den Beld</a>. Der Journalist Loudon kam die Idee nach seinen Einsätzen im Nahen Osten durch Gespräche mit Reportern in Afghanistan und dem Irak. Die klagten oft darüber, dass sie nicht die Geschichten machen konnten, die sie wollten - sondern die, die ihnen ihre Chefs in den weit entfernten Büroetagen der Agenturen auftrugen. Außerdem merkte Loudon schnell, dass viele Journalisten einen Beitrag zum gleichen Thema machen - aber alle mit völlig verschiedenen Geschichten. So kam er auf das Motto  "There is more than one truth".   

Wie das ganze nun finanziert werden soll, darüber wird sich auf der Seite nur vage geäußert - aus einer "Vielzahl von Quellen, einschließlich Förderprogrammen und Stiftungen sowie später durch direkte Beiträge von den Mitgliedern". Fraglich nur, ob der User wirklich bereit ist, für Nachrichtenvideos Geld auszugeben. Professioneller Videojournalismus kostet aber nun mal Geld. Zum Start soll das Projekt allein durch die beiden Gründer finanziert werden, sowie durch die Stiftungen <a href="http://www.stdem.org" target="_blank">Stichting Democratie en Media</a>, <a href="http://www.mdlf.org/" target="_blank">Media Developement Loan Fund</a> und <a href="http://www.bedrijfsfondspers.nl/emc.asp" target="_blank">Stimuleringsfonds voor de Pers</a>.

Wer als freier VJ an dem Projekt teilnehmen will, muss neben einem professionellen Equipment auch über mindestens drei Jahre Berufserfahrung verfügen. Die Bewerbung verlangt auch zwei bis drei Referenzen. Zudem herrscht ein ethischer Kodex, der sich an den vier Hauptbegriffen Genauigkeit, Fairness, Ehrlichkeit und Transparenz orientiert. Damit will sich VJ Movement vor allem vom Bürgerjournalismus abheben.
]]></description>
	<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 09:56:50 +0100</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Tobias Büchner auf Direkt im Mac: JVC GY-HM100 im Test</title>
	<link>http://www.vjhome.de/forum/technik/direkt-im-mac-jvc-gy-hm100-im-test/#p23</link>
	<category>Technik</category>
	<guid isPermaLink="true">http://www.vjhome.de/forum/technik/direkt-im-mac-jvc-gy-hm100-im-test/#p23</guid>
	<description><![CDATA[Die GY-HM100 von JVC ist ein kleines Technikwunder. Trotz ihrer handlichen Größe wartet sie mit vielen technischen Details auf. Das macht sie gerade für VJs interessant, die leicht und schnell arbeiten wollen. Vor allem für Apple-Nutzer landet das Material im Quicktime-Format auf der Karte - und dann direkt und unkomprimiert im Final Cut. Das hat Vor- und Nachteile. Das Apple-Fachmagazin "Macwelt" hat die GY-HM100 getestet.

[caption id="" align="left" width="350" caption="Bandlose Technik beim Südwestrundfunk mit der AG-HPX171E von Panasonic. (Hersteller)"]<img title="Bandlose Technik beim Südwestrundfunk mit der AG-HPX171E von Panasonic. (Hersteller)" src="http://www.vjhome.de/wp-content/uploads/GY-HM100_li.jpg" alt="Bandlose Technik beim Südwestrundfunk mit der AG-HPX171E von Panasonic. (Hersteller)" width="350" height="250" />[/caption]

Die kleine Profi-Kamera (UVP: 3.750 Euro) glänzt mit vielfältigen Aufzeichnungsformaten: HDV in 50 und 60 Hz, im Broadcast-Standard XD Cam EX kommen noch 24p, 25p und 30p dazu. Neben Full HD unterstützt der Camcorder GY-HM100 auch die kleinere HD-Variante von 1280 x 720 Pixel, diese dann sogar in 50p und 60p. Dabei steht jeweils die Wahl zwischen der eigentlichen Datei-Endung *.MP4 und Apples *.MOV. Das beschleunigt den Workflow.

Bei der MOV-Aufzeichnung landen die Dateien direkt in der Timeline. Den Standard erkennt Final Cut Pro selbst. Nachteil: Eine Vorschau der Quicktime-Dateien ist nicht möglich. Daher muss alles importiert werden. Vorteil: Es gibt keinen Zeit- oder Qualitätsverlust. Außerdem kann man direkt von der SD-Karte schneiden.

Die GY-HM100 ist eine Art Zwischenwelt zwischen Consumer- und Profisegment, auch wenn JVC die Kamera als Profi-Camcorder positioniert. Zur Ausstattung gehört ein 10-fach Zoomobjektiv, ein ND-Filter sowie die Möglichkeit für Weißabgleich oder Gain. Professionell sind die Audio-Möglichkeiten: professionelle XLR-Anschlüsse samt manueller Aussteuerung. Weniger professionell sieht Macwelt die Aufnahmen bei wenig Licht: Trotz ¼-Zoll großer CCDs bleiben die ansonsten recht guten Bilder deutlich zu dunkel.

Den ganzen Test gibt es bei <a href="http://www.macwelt.de/artikel/_Tests/368397/test_jvc_gy_hm100_full_hd_ohne_konvertieren_fuer_final_cut/1" target="_blank">Macwelt</a>.
]]></description>
	<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 18:18:38 +0100</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Tobias Büchner auf SWR: neue Kameras für VJs</title>
	<link>http://www.vjhome.de/forum/medien/swr-neue-kameras-fur-vjs/#p22</link>
	<category>Medien</category>
	<guid isPermaLink="true">http://www.vjhome.de/forum/medien/swr-neue-kameras-fur-vjs/#p22</guid>
	<description><![CDATA[<strong>Der öffentlich-rechtliche Südwestrundfunk (SWR) stattet seine Videojournalisten mit der AG-HPX171 von Panasonic aus. In Mainz, Stuttgart und Baden-Baden sind bereits über 30 Kameras im Einsatz. In mehrwöchigen "VJ-Bootcamps" wurden die Mitarbeiter in die neuen Kameras eingewiesen - ebenso in Schnitt und Dreh. Der intuitive Panasonic P2-Workflow soll eine zeitnahe Beitragsproduktion ermöglichen.</strong>

[caption id="" align="left" width="350" caption="Bandlose Technik beim Südwestrundfunk mit der AG-HPX171E von Panasonic. (Hersteller)"]<img title="Bandlose Technik beim Südwestrundfunk mit der AG-HPX171E von Panasonic. (Hersteller)" src="http://www.vjhome.de/wp-content/uploads/vjverdienst_li.jpg" alt="Bandlose Technik beim Südwestrundfunk mit der AG-HPX171E von Panasonic. (Hersteller)" width="350" height="250" />[/caption]

Bei den mehrwöchigen „VJ Bootcamps“ der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wurden die VJs in Mainz mit der Gestaltung von Beiträgen und der sicheren Handhabung der Panasonic vertraut gemacht. Viele dieser ausgebildeten Videojournalisten produzieren mit der AG-HPX171 bereits täglich aktuelle Beiträge für den SWR und die ARD.

Die AG-HPX171 von Panasonic ist ein P2 HD Camcorder auf Solid-State-Basis und erlaubt durch den P2-Workflow die durchgehend bandlose Videoproduktion. Der VJ produziert das Drehmaterial auf der P2-Speicherkarte direkt Rechner. Die Produktion wird dadurch schneller und einfacher.

Weitere Infos zur AG-HPX171 gibt es <a href="http://www.panasonic-broadcast.de/de/produkte/p2-series/p2-cam/AG-HPX171.php" target="_blank">hier</a>.

Der SWR produziert übrigens auch eine Sendung, die nur von Videojournalisten produziert wird: <a href="http://sr-mediathek.sr-online.de/index.php?selection=DD" target="_blank">"Direkt dabei"</a>.
]]></description>
	<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 20:49:24 +0100</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Tobias Büchner auf Berichterstattung: Es geht auch anders</title>
	<link>http://www.vjhome.de/forum/sonstiges/berichterstattung-es-geht-auch-anders/#p21</link>
	<category>Sonstiges</category>
	<guid isPermaLink="true">http://www.vjhome.de/forum/sonstiges/berichterstattung-es-geht-auch-anders/#p21</guid>
	<description><![CDATA[<strong>David Dunkley Gyimah zählt zu den besten VJs. Seit über 20 Jahren ist er im TV-Geschäft, seit 1994 als einer der ersten Videojournalisten in England tätig. Seine Beiträge sind eine Art Mischung aus Journalismus und Kunst. Er wendet sich ab von der klassischen Berichterstattung, setzt ganz auf O-Töne, Schnitt und Effekte. Selbst ein Bericht über eine Lesung des britischen Schriftstellers Lemn Sissay wird so zu einem spannenden 4-Minuten-Kinofilm. Der Beitrag zeigt einmal mehr, dass VJs im Web-TV neue Wege gehen müssen.</strong>

<object width="600" height="330"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7011338&#38;server=vimeo.com&#38;show_title=0&#38;show_byline=0&#38;show_portrait=0&#38;color=ff9933&#38;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7011338&#38;server=vimeo.com&#38;show_title=0&#38;show_byline=0&#38;show_portrait=0&#38;color=ff9933&#38;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="600" height="330"></embed></object>
]]></description>
	<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 21:20:51 +0100</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Tobias Büchner auf Wieviel verdient ein VJ?</title>
	<link>http://www.vjhome.de/forum/sonstiges/wieviel-verdient-ein-vj/#p20</link>
	<category>Sonstiges</category>
	<guid isPermaLink="true">http://www.vjhome.de/forum/sonstiges/wieviel-verdient-ein-vj/#p20</guid>
	<description><![CDATA[<strong>Wieviel verdient ein Videojournalist? Eine pauschale Antwort auf diese Frage gibt es nicht, denn VJs arbeiten für mittlerweile jedes Medium. Die jüngste (nicht repräsentative) Umfrage des Deutschen Journalisten-Verbandes unter rund 2.000 Freelancern zeigt jedoch, wieviel freie VJs verdienen - und wieviele VJs mitterweile als Freie arbeiten. Das Ergebnis: die freien VJs verdienen noch mit am besten.</strong>

[caption id="" align="left" width="350" caption="12,96 Euro: Der durchschnittliche Stundenlohn eines VJs, der für private Rundfunkanstalten arbeitet (VJHOME)"]<img title="12,96 Euro: Der durchschnittliche Stundenlohn eines VJs, der für private Rundfunkanstalten arbeitet (VJHOME)" src="http://www.vjhome.de/wp-content/uploads/vjverdienst_li.jpg" alt="12,96 Euro: Der durchschnittliche Stundenlohn eines VJs, der für private Rundfunkanstalten arbeitet (VJHOME)" width="350" height="250" />[/caption]

Laut der DJV-Umfrage verdienen TV-/Videojournalisten bei den öffentlichen Rundfunkanstalten rund 2.751 Euro vor den Abzügen. Dafür müssen sie 48 Stunden in der Woche arbeiten. Macht einen Stundenlohn von 14,33 Euro.
  
Weniger verdienen VJs bei den privaten Anstalten und anderen Arbeitgebern. Hier liegt der Monatslohn vor Abzügen bei 2.514 Euro. Bei durchschnittlich 48,5 Wochenstunden macht das einen Durchschnittslohn von 
12,96 Euro.

Die Umfrage zeigt auch, welchen Anteil der Videojournalismus am Berufsfeld hat. Den größten Teil machen immer noch die Wortjournalisten mit 84,1 Prozent aus. 18,2 Prozent arbeiten als Videojournalist.

Teilnehmer Umfrage wünschen sich zudem, dass der DJV sich nicht so sehr auf freie Journalisten im Printbereich konzentriert, sondern mehr für Hörfunk- und TV-/Videojournalisten anbietet und dabei auch die Privatfunker nicht vergessen soll. Wer als TV-Journalist auch Kamera und Schnitt macht, finde zu wenig Angebote.

Unter dem Strich zeigt das Ergebnis der Umfrage, dass der einstige Traumberuf im wahren Leben stark gelitten hat: So ist das Einkommen inflationsbereinigt innerhalb von zehn Jahren um vier Prozent gesunken, obwohl die Freien besser ausgebildet sind und 63,3 Prozent einen Hochschulabschluss haben.

Durchschnittlich 2.147 Euro brutto und vor Betriebskosten haben freie Journalisten in Deutschland im vergangenen Jahr pro Monat verdient - mehr als ein Viertel weniger als ein nach Tarif bezahlter, festangestellter Tageszeitungs-Redakteur im ersten Berufsjahr.

2.148 Personen haben sich an der Umfrage beteiligt. Die ganze Umfrage gibt es beim Deutschen Journalisten-Verband als <a href="http://www.djv.de/fileadmin/DJV/Journalismus_praktisch/Arbeitsfelder/Arbeitsfelder_Freie/Infos/Freienumfrage2008.pdf" target="_blank">Download</a>.
]]></description>
	<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 23:19:35 +0200</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Tobias Büchner auf JVBB definiert VJ-Berufsbild</title>
	<link>http://www.vjhome.de/forum/medien/jvbb-definiert-vj-berufsbild/#p19</link>
	<category>Medien</category>
	<guid isPermaLink="true">http://www.vjhome.de/forum/medien/jvbb-definiert-vj-berufsbild/#p19</guid>
	<description><![CDATA[<strong>Was ist ein Videojournalist und was genau macht er? Ist er ein VJ weil er alles alleine macht oder ist er VJ weil er alle Bereiche Dreh, Schnitt, Redaktion beherrschen muss? Das VJ-Netzwerk des <a href="http://www.berliner-journalisten.de/Netzwerk-Videojournalismus.2641.0.html" target="_blank">Journalistenverbandes Berlin-Brandenburg (JVBB)</a> hat eine Definition des Videojournalisten veröffentlicht. Sie soll für das Berufsbild sensibilisieren - vor allem in den Chefetagen, da wo meist immer noch nicht verstanden wird, was VJ leisten können. Es um Anerkennung - und leistungsgerechte Bezahlung. VJHOME veröffentlicht das Manifest im Wortlaut.</strong>

[caption id="" align="left" width="350" caption="VJ-Manifest: Das Papier des Journalistenverbandes Berlin-Brandenburg (JVBB)"]<img title="VJ-Manifest: Das Papier des Journalistenverbandes Berlin-Brandenburg (JVBB)" src="http://www.vjhome.de/wp-content/uploads/vjnetzwerk_li.jpg" alt="VJ-Manifest: Das Papier des Journalistenverbandes Berlin-Brandenburg (JVBB)" width="350" height="250" />[/caption]

"Die Definition dessen, was Videojournalismus und ein Videojournalist sei, wurde bisher in erster Linie von denen geleistet, die die Produkte der Videojournalisten nutzen. Das Netzwerk Videojournalismus ist ein Zusammenschluss von Menschen, die als Videojournalisten arbeiten und die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Rahmenbedingungen für die Arbeit der Videojournalisten zu formulieren und zu verbessern. 

<h3><strong>Definition Videojournalismus/Videojournalist</strong></h3> 

Ein Videojournalist ist eine Person, die non-fiktive Inhalte in Filmen (für Internet, TV, DVD/Bluray, Kino) umsetzt und dabei sowohl als Autor/Regisseur, Kameramann/Bildgestalter, Tonmann und Cutter/Editor arbeitet. Sie besitzt in allen vier Bereichen ausreichende Kenntnisse, so dass sie befähigt ist, professionell in allen vier Berufsfeldern zu bestehen. Der Videojournalist kann deshalb auch in allen vier Bereichen gesondert arbeiten; als Autor oder als  Kameramann oder als Cutter oder als Tonmann. 

Der Videojournalist produziert Filme im Magazinbereich (zwischen 3 und 20 Minuten Länge), eigenständige Beiträge (von 21 bis 71 Minuten Länge) und abendfüllende Filme (ab 72 Minuten Länge). Dabei beherrscht er die Ausdrucksformen des Berichts genauso wie die des Features, der Reportage, der Dokumentation und des Dokumentarfilms. Er kann alleine arbeiten oder im Verbund mit anderen Videojournalisten. 

Der Videojournalist produziert journalistische und dokumentarische Inhalte. Ausdrücklich nicht zu seinem Aufgabengebiet gehören Imagefilme und PR-Beiträge. 

<h3><strong>Selbstbild Videojournalist</strong></h3> 

Wir Videojournalisten haben uns für diesen Beruf entschieden, da wir der festen Überzeugung sind, dass Filmemachen eine spannende und individuelle Aufgabe sein kann. Wenn das bewegte Bild das Wort ist, ist der Schnitt die Grammatik. 

Im Bereich der Literatur und des Printjournalismus würde in der Regel niemand auf die Idee kommen, das Produzieren eines Textes auf mehrere Berufsgruppen zu verteilen. Eine Person recherchiert die Geschichte, erzählt seine Recherche einem Zweiten, der sie aufschreibt und ein Dritter dann formuliert den endgültigen Text, gibt ihm seine sprachliche und dramaturgische Form. Im Filmbereich ist dies jedoch bis vor Kurzem die Regel gewesen. 

Die Bildgestaltung, ein wichtiges Element der Erzählung, wird einer - meist aussenstehenden - Person übertragen. Eine dritte, die oft nicht einmal im direkten Kontakt zur zweiten Person steht, fügt die Bilder zusammen. Wir Videojournalisten sind überzeugt, dass in den meisten Fällen Form und Inhalt in eine Hand gehören oder zumindest, dass die Macher, wenn es mehrere sind, gemeinsam in den vier Bereichen des Films (Regie, Ton, Kamera, Schnitt) technisch wie inhaltlich kompetent sein sollten. Dadurch erhält das Endprodukt eine eigene Form, die sich von der filmischen Massenware abhebt. 

Die Wahl für den Beruf hat weniger seine Ursache in ökonomischen Überlegungen als in inhaltlichen, künstlerischen und formalen. Wir haben den Eindruck gewonnen, dass wir durch unsere spezifische Arbeitsweise (alleine oder zusammen mit einer Kollegin, einem Kollegen) oft näher an den Protagonisten sein können. Unsere Technik und die Größe unserer Produktionseinheit wirkt in vielen Fällen weniger trennend und abschreckend auf den Protagonisten als die von konventionellen Teams. 

<h3><strong>Der Stand der Dinge </strong></h3> 

Für diesen neuen, qualifizierten Beruf existiert bis jetzt weder ein genaues Anforderungs- und - verbunden - ein sinnvolles und faires Honorarprofil. Da der qualifizierte Videojournalist vier unterschiedliche Berufsbilder in sich vereinigt, ist seine Qualifikation eine breitere, als die eines Kollegen, der ausschließlich in einem der Berufsfelder tätig ist. 

Die Ausbildung und unter Umständen die technische Ausrüstung sind deshalb mit höheren Kosten verbunden als die des Autoren-, Kamera-, Ton- oder Schnitt-Kollegen. Daher sollte das Honorar des Videojournalisten diesem erhöhten Aufwand  angemessen sein. Das Netzwerk Videojournalismus wird deshalb in seiner Arbeit nachvollziehbare Honorartabellen erstellen wie sie beispielsweise für freie Autoren bereits existieren. 

Manche Auftraggeber, die selbst das technische Equipment besitzen, stellen den Videojournalisten für ihre Aufgabe unzureichendes Kamera-, Ton- und Schnittgerät zur Verfügung. Das Endprodukt erweckt dann deshalb oft den Eindruck, dass Videojournalismus eine unprofessionellere, minderwertigere Variante des Beiträge- und Filmemachens. Das Netzwerk Videojournalismus erarbeitet deshalb nicht nur Qualitätsstandards, die die Arbeit des Videojournalisten betreffen, sonder auch Mindeststandards, die das Equipment betreffen. 

Viele Videojournalisten haben sich ein eigenes Equipment angeschafft, das optimiert ist auf ihre Arbeitsweise, ihren eignen, unverkennbaren Stil. Dieses Equipment ist teuer und muss bei der Honorierung fair und angemessenen berücksichtigt werden. Das Netzwerk Videojournalismus erarbeitet auch hierfür Richtlinien. 

Videojournalisten arbeiten sowohl frei, als auch festangestellt. Das Netzwerk Videojournalismus möchte erreichen, dass sich die Arbeitssituation und die Arbeitsbedingungen beider Gruppen entsprechen. Das Netzwerk Videojournalismus richtet sich hier klar gegen eine Tendenz der Selbst- und Ausbeutung vieler freier Videojournalisten. 

Freie Videojournalisten, die alleine arbeiten, sind Ein-Mann/Frau-Produktionsfirmen. Als solche sollten sie von den Auftraggebern behandelt werden. Dies gilt auch in Hinsicht auf die professionelle Kalkulation der VJ-Produkte. Der VJ hat neben seinem Honorar auch Anrecht auf Equipmentmiete, Handlungskosten, Spesen und so weiter. 

Manche Auftraggeber von VJ-Filmen, oft im Internetbereich, kennen die Erfordernisse einer guten filmischen Umsetzung nicht oder haben Bedarf an Informationen über Bildgestaltung, Dramaturgie, Lichtsetzung, Tonmischung und so weiter. Hier wird das Netzwerk Videojournalismus Aufklärungsarbeit betreiben, um die Qualität und das Bild des Videojournalismus in der Öffentlichkeit zu verbessern. 

<h3><strong>Forderungen</strong></h3> 

Eines der wichtigsten Ziel des VJ-Netzwerkes ist, eine adäquate Bezahlung analog zur Qualität und den Tätigkeiten eines Videojournalisten zu erreichen. Hierfür wird das VJ Netzwerk klare Kriterien erstellen, die eine Grundlage für eine faire Honorierungen der jeweiligen Leitungen des Videojournalisten ist. 

Ein weiteres Ziel ist die Förderung einer tatsächlich professionelle Ausstattung und die Schaffung einer entsprechende Lobby für den Videojournalisten, unabhängig in welchem Medium der Videojournalist arbeitet."
]]></description>
	<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 10:54:20 +0200</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Tobias Büchner auf Praxis: Bilder richtig texten</title>
	<link>http://www.vjhome.de/forum/themen/praxis-bilder-richtig-texten/#p18</link>
	<category>Themen</category>
	<guid isPermaLink="true">http://www.vjhome.de/forum/themen/praxis-bilder-richtig-texten/#p18</guid>
	<description><![CDATA[<strong>Zu lange und schwer verständliche Sätze, Text- und Bildaussagen, die auseinanderklaffen oder die immer gleichen Phrasen und Klischees: Um die Off-Texte in TV- oder Webvideo-Beiträgen ist es oft schlecht bestellt. Dabei gibt es einfache Kniffe, mit denen man Texte fürs Bewegtbild besser machen kann. VJHOME zeigt Tipps und Tricks für gute Texte.</strong>

[caption id="" align="left" width="400" caption="Text und Bild: Wie passt das zusammen? (VJHOME)"]<img title="Text und Bild: Wie passt das zusammen? (VJHOME)" src="http://www.vjhome.de/wp-content/uploads/textbild_fi.jpg" alt="Text und Bild: Wie passt das zusammen? (VJHOME)" width="400" height="120" />[/caption]

<h3>Text und Bild</h3>

Bilder werden stärker als der Text wahrgenommen. <strong>Das Bild ist also grundsätzlich wichtiger als der Text. </strong>Zudem sollte man sich bewusst sein, dass sich komplizierte Sachverhalte im Bewegtbildmedium nur schwer umsetzen lassen. Deshalb kann man nicht eine vollständige Berichterstattung erwarten, sondern nur punktuell informieren.

Text und Bild müssen einander ergänzen. <strong>Das Bild zeigt, der Text erzählt. </strong>Beide dürfen nicht auseinanderklaffen.

Bild und Text werden auf unterschiedliche Weise wahrgenommen. Sind die Bilder stark, geht der Text unter. Sind die Bilder schwach, wird dem Text mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Der Wechsel aus beiden Situationen ist der Schlüssel zum Erfolg. <strong>Starker Text/schwaches Bild und schwacher Text/starkes Bild wechseln sich ab.</strong>

Hintergrund ist die menschliche Wahrnehmung von Bild und Text. Bilder/Emotionen werden von der rechten Gehirnhälfte wahrgenommen, Texte/Informationen von der linken. Je stärker also der Bildreiz rechts, umso weniger können Informationen links aufgenommen werden.

Für den Beitrag heißt das: Wer viel Informationen vermitteln will, sollte auf starke und schnelle Bilder eher verzichten – und andersrum. Bei langen Einstellungen zum Beispiel kann sich der Zuschauer besser auf den Text konzentrieren.

Deshalb sollte beim Texten auf die Bilder immer überlegt werden: Ist das Bild eher emotional (also sparsam texten) oder ist weniger emotional (mehr texten)?

Bilder können

•	informativ (zum Beispiel Szenen brennendes Haus / dann ist der Text überflüssig), 

•	meditativ (zum Beispiel Stimmungen erzeugen / Text muss Emotion unterstützen),

•	illustrativ (zum Beispiel Kriegszenen / Bilder liefern Information, Text untermalt) 

sein.

Bild werfen oft Fragen auf. Deshalb muss der Text ergänzen. Der Text muss das Zusammenspiel der Bilder in Begriffe fassen. Der Text:

•	erzählt was zu sehen ist, zum Beispiel durch Zeigewörter („diese Straße“). Das heißt aber nicht, dass er erzählt was eh zu sehen ist, sondern auf bestimmte Aspekte hinweißt oder Orientierung und Hintergrund liefert,

•	sagt präzise, über welche Gegenstände und Personen gerade gesprochen wird,

•	erklärt die Bilder und deren Zusammenhang,

•	erklärt auch, wie die Bilder entstanden sind,

•	spricht an, was sich viele Zuschauer vermutlich wünschen,

•	spricht auch vorher schon gezeigtes noch mal an,

•	ordnet Zeit und Ort ein und verbindet sie stilistisch mit weiteren Informationen.

Letztlich sollte immer überprüft werden ob das Bild nicht schon genug Informationen liefert, die den Text nur überflüssig machen. Dann sollte der Text schweigen. Damit gönnt man dem Zuschauer zudem auch mal eine Verschnaufpause.

Der Text darf das Bild nicht einfach platt beschreiben – was offensichtlich eh zu sehen ist. Das führt zu einer <strong>Doppelung von Text und Bild</strong>. Besser Informationen und Hintergründe vermitteln und somit sagen, was der Zuschauer <u>nicht</u> sieht. Platte Beschreibungen sind nur angebracht wenn wirklich nicht genau zu erkennen ist, was zu sehen ist.

Noch verwirrender für den Zuschauer sind <strong>Text-Bild-Scheren</strong>. Das heißt, die Informationen die Text und Bild jeweils liefern, passen nicht zusammen. Der Zuschauer ist verwirrt. 
Bilder liefern immer Konkretes, nur der Text kann dazu die abstrakten Zahlen und Informationen liefern. Das heißt aber nicht andersherum, dass ständig zu jedem Satz das passende Bild geliefert werden muss. 
Vor allem in Nachrichtenfilmen kommt es immer wieder zu Text-Bild-Scheren, wenn zum Beispiel Bilder von einer Pressekonferenz gezeigt werden. Hat man keine Bilder zum Text hilft zur Not nur noch das Archiv (im Text darauf hinweisen) oder eventuell Grafiken. Ansonsten gilt: Ohne Bilder kein Text.

<strong>Satzbau, Bild und Schnitt</strong> hängen unmittelbar miteinander zusammen. So sollte nach einem Schnitt der neue Satz auch erst mit dem neuen Bild beginnen. Das erste Wort des Satzes sollte direkt den Bildinhalt ansprechen. Ist zum Beispiel das Bild eines Staus zu sehen, könnte der Satz so beginnen:

<blockquote>"Staus...</blockquote>

Gleich danach kommen Informationen, die dem Bild nicht zu entnehmen sind.

...gehören zum Alltag auf der A4 zwischen Jena und Gera."

Das funktioniert auch mit Haupt- und Nebensatz. Der Hauptsatz spricht das Bild an, der Nebensatz liefert die Informationen, die nicht im Bild zu sehen sind.

<h3>Text und Einstellungsgröße</h3>

Zwischen Einstellungsgröße und Text gibt es eine direkte Beziehung. Feste Regeln gibt es jedoch nicht. Dennoch lässt sich einiges umreißen: Umso mehr Totale, desto mehr Platz für Text. Die Totale bietet die Möglichkeit, einordnende Informationen (Zeit, Ort, Personen) zu geben. Nahe Einstellungen bieten kaum Platz für Text. Sie sind meist stark und sprechen für sich allein. Im Einzelnen.

Für die Supertotale gilt: Da der Zuschauer hier einen allgemeinen Überblick bekommt, ist genug Platz für einordnende Informationen. Bei emotionalen Supertotalen, zum Beispiel einem Schwenk über eine malerische Landschaft, kann der Text aber auch stören.

Auch bei der Totalen und Halbtotalen können Informationen gegeben werden, die der Orientierung dienen. Handelnde Personen werden vorgestellt. Ein Text ist eigentlich unerlässlich.

Bei der Halbnahen erklärt der Text vor allem wichtige Details. Da das Bild meist die Dinge selbst erklärt, kann auch emotionaler getextet werden.

Bei der Nahen handelt es sich um eine subjektive Bildauswahl. Die Bilder sprechen für sich. Text sollte hier nur sparsam verwendet werden. Oft werden aus der Totalen heraus nahe Einstellungen gezeigt. Versteht der Zuschauer aber nicht sofort was die Nahe zeigt (wenn sie zum Beispiel gleich am Anfang kommt), sollte das im Text erklärt werden.

Auch bei Großaufnahmen spricht das Bild für sich, erklärender Text ist nicht nötig. Bei der Detailaufnahme ist der Bildausschnitt so klein, dass im Text auf diesen Effekt hingewiesen bzw. erklärt werden soll, außer sie spricht für sich selbst.

Nicht nur der Bildausschnitt sondern auch der Standpunkt und die Perspektive der Kamera wirken sich auf den Text aus:

Bei der Froschperspektive wirken Personen dominant, manchmal auch karikierend. Diese Wirkung sollte sich im Text widerspiegeln bzw. verstärkt werden.

Bei der Vogelperspektive steht der Zuschauer über dem Geschehen. Personen wirken schwach. Diese Perspektive kennt der Zuschauer aus einem Leben. Deshalb ist die Wirkung eher schwach – auch für den Text.

Auch Bewegungen im Bild haben Auswirkungen auf den Text. Ob es nun die Bewegung der Handlung ist oder die der Kamera selbst. Beides löst hohe Bildreize aus. Der Zuschauer muss den Bewegungen folgen – und auch dem Text. Dieser sollte vor allem einordnende Informationen liefern, da sich bei Bewegungen oft Szene und Räume ändern:

Schwenks – vor allem wenn sie lang sind (Panoramaschwenks) – haben vor allem emotionale Wirkung. Text ist hier eher überflüssig. Geleitende oder hinführende Schwenks hingegen haben einen hohen informativen Wert. Mit ihnen lassen sich oft schwierige Sachverhalte verbildlichen. Eine Erklärung im Text ist notwendig, am besten nachdem der Schwenk vorbei ist. Das gilt vor allem für schnelle Schwenks, welche die ganze Aufmerksamkeit des Zuschauers benötigen. Erst danach kann er sich wieder auf den Text konzentrieren. Bei Reißschwenks geht der Text ganz unter. Sie werden rein dramaturgisch eingesetzt.

Zooms benötigen fast immer einen erklärenden Text. Wird an ein Objekt aus einer Totalen herangefahren, muss der Zuschauer erfahren warum. Beim Aufzieher sollte der Text erst am Ende beginnen, da der Zuschauer mit der Wahrnehmung der im Bild auftauchenden Objekte beschäftigt ist. Ist der Aufzieher aber zu lang, kann dazugetextet werden.

Nimmt die Kamera die Sichtweise des Zuschauers ein (subjektive Kamera) muss sehr eng aber sparsam an der handelnden Personen getextet werden.

Bei der Kamerafahrt sind durch die Dynamik der Bilder Texte eher störend. 

<h3>Sprache und Grammatik</h3>

Die Sprache sollte nicht nur informell, sondern auch emotional sein. Mit starken Metaphern und kraftvollen Wörtern - ohne dabei schwülstigen Formulierungen zu verfallen.

Das wichtigste, an dem sich ein Text messen lassen muss ist seine Verständlichkeit – und zwar sofort und eindeutig (einmalige Hörbarkeit wie im Hörfunk). Denn der Zuschauer hat keine Lust oder Möglichkeit, zurückzuspulen. 
Wichtig ist eine bildhafte Sprache mit anschaulichen Begriffen. In der Realität werden oft zu viele Informationen in einen Text gepackt. Alles wirkt steif und ohne roten Faden. Wer gute Bewegtbildtexte schreiben will, sollte vor allem eins lernen: auf Informationen verzichten zu können. 

Sätze sollten vor allem einfach und kurz sein. Zu lange Sätze aus mehreren Einzelinformationen verwirren den Zuschauer, weil er durch das einmalige Hören nicht weiß, in welche Richtung es geht. Außerdem erhöhen kurze Sätze das Sprechtempo. Eine Richtlinie ist: nicht mehr als zehn Wörter pro Satz. Das alles heißt aber nicht, dass der Text aus einer Aneinanderreihung von kurzen Hauptsätzen bestehen soll.

Besonders geeignet für Bewegtbild sind elliptische Texte. Das heißt, es wird grammatikalisch unvollständig getextet. Mal fehlt das Verb, mal das Hilfsverb, mal das Substantiv. Dennoch sollte es sinnvoll eingesetzt werden, damit der Text nicht zum Tickerstil verkommt. Ein gelungenes Beispiel:

"20. Juli 1944, 10.20 Uhr. Stauffenberg betritt die Baracke. Der Attentäter ruhig, gewissenhaft, entschlossen. Der Führer ahnungslos. Als Mann an der Spitz des Deutschen Reiches verantwortlich für Millionen Tote."

Ganze Sätze lassen sich gut durch Gelenkwörter (inzwischen, darum, außerdem, aber) verbinden. Sie erleichtern das Hörverständnis. Man sollte aber genau darauf achten, ob sie auch wirklich sinnvoll eingesetzt werden.

Hilfsverb und Partizip gehört immer zusammen. In diesem Beispiel erfährt der Zuschauer erst zum Schluss, was eigentlich passiert ("förderlich"):

"Die Abwrackprämie ist also laut dem Deutschen Automobilverband, der gestern in Nürnberg tagte, für die Wirtschaft förderlich."

Besser ist es, Hilfsverb und Partizip direkt aneinander zu führen:

"Die Abwrackprämie ist für die Wirtschaft förderlich. Zu diesem Ergebnis kommt  der Deutsche Automobilverband, der gestern in Nürnberg tagte."

Infinitivkonstruktionen machen den Text schwer verständlich:

"Der Ministerpräsident beschwerte sich im Parlament, die Regierung versuche die Affäre als Erfolg zu verkaufen."

Besser:

"Der Ministerpräsident beschwerte sich im Parlament. Die Regierung wolle die Affäre als Erfolg verkaufen."

Weniger Substantive, mehr Verben. Denn sie bringen Schwung und Leben in den Text. Substantivierungen sollten in Verben verwandelt werden:

	"Die Abschaffung der Zusatzklausel und die Bereitstellung neuer Antriebe, sind die Ziele der neuen Unternehmensführung."

Besser:

"Die Zusatzklausel abschaffen, neue Antriebe bereitstellen - das sind die Ziele der neuen Unternehmensführung."

Wie im Hörfunk auch, sollten Fremd- und Fachwörter sowie Abkürzungen vermieden bzw. zur Not erklärt werden. Außer es handelt sich um allgemein bekannte Abkürzungen.

Adjektive sind in Bewegtbildtexten meistens überflüssig weil sie oft schon durch die Bildinformation vermittelt werden. Szenen von heftigen Regenschauern müssen deshalb nicht als „heftige Regenschauer“ beschrieben werden. Bei jedem Adjektiv genau prüfen, ob es nicht entbehrlich ist bzw. unangebracht oder zu superlativ ist. Sinnvoll sind Adjektive, wenn sie durch direkte Informationen ergänzt werden:

"Dieser verschmutzte Strand ist Teil der Ölkatastrophe."

Oder wenn Sie eine Person beschreiben:

"Selbstsicher tritt Angela Merkel vor die Presse."

Aktiv ist besser als Passiv, weil das konkreter ist und die handelnden Personen besser einbindet. Letztlich führt das auch zu einer besseren Verständlichkeit weil beim Aktiv das Verb weitere vorne steht als beim Passiv. Also nicht:

"Seit zwei Stunden wird nun schon durchs Stadion gelaufen. Die Zeit wird genau gemessen."

Besser:

"Seit zwei Stunden laufen die Athleten durch das Stadion. Der Trainer misst die Zeit ganz genau."

Zulässig ist das Passiv nur wenn man keine handelnden Personen braucht oder wenn übermenschliche Kräfte wirken.

Verzichten lassen sich oft auf Partizipien. Sie erschweren das Verständnis, weil sie die Informationen komprimieren. Statt:

"Das mit Chili und Curry gewürzte Fleisch wird nun in vier Stücke zerlegt."

ist die Verwendung eines Verbs besser:

"Das Fleisch wurde mit Chili und Curry gewürzt. Nun wird es in vier Stücke zerlegt."

Für Zahlen gibt es drei Regeln. Erstens: sparsam verwenden. Zweitens: lange Zahlen aufrunden und drittens: Anschaulichkeit statt Genauigkeit:

"Das Hanffeld ist rund 30.000 Quadratmeter groß."

Besser:

"Das Hanffeld ist so groß wie vier Fußballfelder."

Sparsam mit Synonymen umgehen. Mehr als zwei oder drei Synonyme für ein und dieselbe Person oder Sache verwirren den Zuschauer nur. Ganz im Gegenteil helfen Wiederholungen sogar, dass der Zuschauer Personen und Gegenstände im Film besser einordnen kann.

Wichtig ist ein kreativer Satzbau. Das heißt, nicht einfach kurze Sätze aneinanderhängen, sondern im Wechsel zwischen kurzen und langen Sätzen Spannung erzeugen. Sprachliche Varianz erhöht die Attraktivität eines Textes.

Ein Text fürs Bewegtbild muss für den Sprecher leicht und natürlich vorlesbar sein. Gerät der Sprecher aus dem Text oder versteht er etwas schon beim ersten Lesen nicht, ist das schon trügerisch. Deshalb sollten lange und informationsdichte Texte vermieden werden. Sie erschweren nicht nur die Verständlichkeit sondern auch die richtige Betonung.

Das Wichtigste oder Neues des Satzes – also das was auch betont wird – gehört nach hinten. Statt:

"Meistens sind Afrikaner unter den Flüchtlingen in Italien."

ist die Umstellung zur Betonung ("Afrikaner") besser:

"Unter den meisten Flüchtlingen in Italien sind Afrikaner."

Auch beim sprechgerechten Texten gilt: das Verb nach vorne ziehen. 

Um dem Sprecher das Einsprechen zu erleichtern, sollte der Text von Zungenbrechern befreit werden. Ein typischer Fall ist das Genitiv-S:

"Mercedes’ neuer Vorstandschef Göbel..."

sollte zu 

"Göbel, neuer Vorstandschef bei Mercedes..."

Ein No Go ist, wenn man den Text schneller spricht, nur um alles in den Bilder unter zu bekommen.

<h3>Der Aufbau des Textes</h3>

Die wenigsten Filmberichte sind chronologisch sondern logisch aufgebaut. Im Gegensatz zu Nachrichtenmeldungen- und filmen (das Wichtigste zuerst) kommt im Bewegtbild die Kernaussage eigentlich erst zum Schluss. Bis dahin muss der Text darauf hinführen. Jedoch sollte man nicht schon vorher sagen, welchen Verlauf der Bericht nimmt. Das heißt für den Zuschauer, dass er das Thema des Beitrages nicht gleich am Anfang, sondern Stück für Stück an einem roten Faden verstehen muss. Es hilft also, sich den Beitrag von hinten vorzustellen – da wo der Höhepunkt – die Pointe – ist.

Neben dem Pointieren auf eine bestimmte Schlüsselaussage(n), müssen die einzelnen Textblöcke in sich schlüssig und logisch sein. Die Aussagen müssen Schritt für Schritt aufeinander aufbauen. Zu viele Zusatzinformationen stören da nur. Also sparsam damit umgehen, sonst wird der Text zu dicht. 

Ein guter Einstieg im Text ist das A und O. Nackte Fakten oder Zahlen genügen nicht. Der Einstieg muss vor allem anschaulich, atmosphärisch sein. Konkrete Beschreibungen helfen, den Einstieg in die Geschichte zu finden. Spannend und überraschend ist zum Beispiel ein bildstarkes Detail. Vermeiden sollte man dagegen die üblichen Bilder wie Pressekonferenzen oder Staatsempfänge. Die können später kommen. Denn das schlimmste ist, wenn Erwartungen erfüllt werden. Der Zuschauer will ungewöhnliches sehen, vor allem am Anfang. 

Es ist empfehlenswert, das Bild (und / oder die Atmo) am Anfang erst ein wenig stehen zu lassen, bevor der Text beginnt. So kann sich der Zuschauer auf die Situation erst einmal einlassen. Außerdem erzeugen solche "retardierenden Szenen" Spannung. Der Zuschauer muss nicht gleich am Anfang alles erfahren, sondern nach und nach an die Geschichte herangeführt werden.

Auch ein gelungenes Ende ist wichtig, weil sich daran der Zuschauer am meisten erinnert. Deswegen müssen die letzten Worte vor allem zusammenfassen und zu einem Fazit kommen. Das heißt auch, dass sie zum roten Faden des Beitrages passen. Nur wer alle Fakten liefert, kann auch das entsprechende Fazit ziehen.

Auch beim Schluss gilt es, Plattitüden und allgemeine Formulierung zu vermeiden. Kreativität ist gefragt. Viele Autoren neigen am Ende dazu, übertriebene Wertungen einzubauen. Der Zuschauer soll aber selbst urteilen können.

<h3>An- und Abtexter für O-Töne</h3>

O-Töne sollten mehr als nur Sachinformationen enthalten, die man ja auch verständlicher im Off-Text unterbringen kann. Gute O-Töne liefern ein substantielles Statement, eine persönliche, wertende oder originelle Meinung oder sie berichten von Ereignissen, die sich bildlich nicht darstellen lassen. O-Töne sind gut für einen Beitrag, weil sie die Richtung stützen und dramaturgisch wirken.

O-Töne sollte man nicht einfach platt ankündigen, sondern mit einem Fakt verbinden. Also nicht

"Der Staatsanwalt sagt dazu folgendes:"

sondern:

"Der Staatsanwalt erwartet ein klares Urteil."

Für den Zuschauer muss klar sein, warum jetzt ein O-Ton kommt. Jedoch sollte vermieden werden, die Aussagen des O-Tons vorwegzunehmen. Der Text sollte eher einführen und danach den O-Ton fortsetzen, aber nicht wortwörtlich. Zudem sollte ein inhaltlicher Widerspruch zwischen Text und O-Ton vermieden werden.

Ein Abtexten ist häufig nicht nötig, da die Aussage des O-Tons für sich stehen muss. Wenn aber abgetextet wird, wird oft das letzte Wort des O-Tons im Text danach wieder am Anfang aufgenommen:

O-Ton: "Und deshalb sind wir dagegen."

Off-Text: "Dagegen sind auch die..."

Das ist legitim, besser ist aber, nicht wörtlich sondern inhaltlich an den O-Ton anzuknüpfen:

Off-Text: "Auch bei den Grünen stößt der Vorschlag auf Ablehnung."

Ob sich ein Abtexter eignet oder nicht, lässt sich durch einen einfachen Trick feststellen. Man liest den O-Ton laut vor, und direkt – als wäre es ein Sinn – den Off-Text hinterher. Kommt der Sprechrhythmus aus dem Takt, ist der Abtexter nicht gut formuliert.

Bei den Voice-over-Übersetzungen sollte darauf geachtet werden, den mündlichen Stil zu erhalten und nur minimal grammatikalisch zu korrigieren.

<h3>Texten im Alltag</h3>

Oft herrscht beim Texten Zeitdruck. Der Beitrag muss gerade bei aktuellen Berichten schnell fertig werden. Manchmal greifen Autoren dazu, den Text schon vor dem Dreh grob zu schreiben. Meist kommt dabei kein guter Beitrag heraus. Texten vor dem Schnitt ist ebenso riskant weil man dann dazu neigt, Bilder nur auszuwählen weil sie zum fertigen Text passen. Da gelingt also nur wenn man bereit ist, den Text noch zu ändern – zu Gunsten der guten Bilder. Manche Autoren schreiben auch während des Schnitts. Nachteil: Man verliert schnell den roten Faden der Geschichte weil man sich zu sehr um den Schnitt kümmert. Am besten läuft das Texten nach dem Schnitt. Der Autor kann direkt auf die Bilder texten. Nachteil: diese Methode ist Zeit raubend und im Alltag selten realisierbar.

<h3>Texten für verschiedene Formate</h3>

Der Nachrichtenfilm (NiF) ist die knappste Form. Er ist in der Regel zwischen 30 und 60 Sekunden lang. Wie in Nachrichten üblich, ist er im Gegensatz zu Bericht oder Reportage nach dem Lead-Satz-Prinzip aufgebaut. Jedoch sollte auch hier Kreativität zum Zuge kommen. Das heißt zum Beispiel, dass man nicht immer einfach mit dem typischen Schlagzeilen-Satz beginnt:

"Schwere Waldbrände in Griechenland:"

Auch ein NiF braucht einen Aufbau mit Anfang, Höhepunkt und Schluss. Er darf nicht einfach als Bilderteppich herhalten.

Beispiel:

Der Bericht ist im Internet zwischen 60 und 120 Sekunden und im klassischen TV auch mal bis zu 4 Minuten lang. Im Bericht wird ein bestimmtes Thema oder Ereignis von verschiedenen Standpunkten beleuchtet. Zunächst wird es vorgestellt, dann folgen Hintergründe und schließlich gibt es ein Fazit.

Beispiel:
 
Die Reportage (zwischen 120 Sekunden und 30 Minuten lang) wird immer an einem oder mehreren Protagonisten aufgehängt, die ein Ziel in einer spannungsgeladenen Handlung erreichen müssen. Die Erzählweise ist oft chronologisch oder verbindet parallele Handlungen. Sie ist mehr emotional als analytisch.
Da die Reportage spontan gedreht wird, lässt sich vorher kaum ein Text festlegen. Am Anfang weiß man noch nicht, wie das Ende der Geschichte aussieht. Der Text kommt erst nach dem Schnitt dran. Gerade in der Reportage sollte sparsam und einfach getextet werden. Bilder und O-Töne sprechen für sich. Eine gute Reportage kommt mit wenig Text aus.
Zeitform ist das Präsens. Orts- und Zeitwechsel müssen genannt werden. Gerade in der Reportage bietet sich elliptisches Texten (siehe "Sprache und Grammatik") an.

Beispiel: 

Dokumentation können bereits im Text schon geplant werden. Die Doku zeigt mit Zeugnissen und Zeugen, was einmal war oder ist. Sie ist meist zwischen 30 und 90 Minuten lang. Es gibt Langzeitdokus, Dokus über historische Ereignisse oder aus der Zeitgeschichte. Kern ist, dass ein Objekt oder ein Vorgang beobachtet und analysiert wird. Lange, ruhige Einstellungen sind typisch für Dokumentationen.
Textlich muss es dem Autor gelingen, objektiv mit Beispielen und Zeugnissen auf eine Position hinzuarbeiten. In letzter Zeit hat sich durchgesetzt, dass Dokus dabei mit wenig Text auskommen. Das setzt voraus, dass die Bilder selbst genügend Inhalt transportieren. Der Text führt dann weiter und ergänzt. O-Töne spielen bei Dokus eine große Rolle. Oft werden ganze Strecken nur von O-Tönen kommentiert.

Beispiel: 

Das Feature ist eine Art Genre-Mischung. Es vereint Reportage, O-Töne, Kommentare und vieles mehr mit dem Ziel, Hintergrund zu liefern. Es wird etwas geschildert, darauf folgt ein Fazit. Allgemeine Zustände werden an einem konkreten Beispiel geschildert. 
Für den Text bedeutet das, dass er subjektiver und kommentierender ist. Die meiste Bedeutung wird aber dem Bild zugemessen. Am Bild hängt alles. 

Beispiel:  

]]></description>
	<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 12:26:39 +0200</pubDate>
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<item>
	<title>Tobias Büchner auf "Anarchy for Web-TV": Videocamp in Essen</title>
	<link>http://www.vjhome.de/forum/sonstiges/anarchy-for-web-tv-videocamp-in-essen/#p17</link>
	<category>Sonstiges</category>
	<guid isPermaLink="true">http://www.vjhome.de/forum/sonstiges/anarchy-for-web-tv-videocamp-in-essen/#p17</guid>
	<description><![CDATA[<strong>In Essen findet vom 28. bis 29. November zum ersten Mal ein Videocamp statt. Das Camp richtet sich an alle, die sich für Webvideos interessieren - vom Hobbyfilmer bis zum professionellen Videojournalisten. Strukturiert ist das ganze wie ein Barcamp. Das heißt, die Teilnehmer können Ablauf und Inhalt selbst bestimmen. Auf der Videocamp-Homepage können Vorschläge gemacht werden.</strong>

[caption id="" align="left" width="350" caption="Veranstaltet Videocamp: VJ Markus Hündgen. (Flickr / Christina von Poser)"]<img title="Veranstaltet Videocamp: VJ Markus Hündgen. (Flickr / Christina von Poser)" src="http://www.vjhome.de/wp-content/uploads/reporterscenter_li.jpg" alt="Veranstaltet Videocamp: VJ Markus Hündgen. (Flickr / Christina von Poser)" width="350" height="250" />[/caption]

Die Idee für das <a href="http://www.videocamp.de" target="_blank">Videocamp</a> im <a href="http://www.unperfekthaus.de" target="_blank">Unperfekthaus</a> in Essen hatten der Blogger <a href="http://www.hirnrinde.de" target="_blank">Stefan Evertz</a> Stefan Evertz und <a href="http://www.videopunks.de" target="_blank">Markus Hündgen</a>. Hündgen ist Videojournalist beim Portal der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung <a href="http://www.derwesten.de" target="_blank">derwesten.de</a>. Er ist bekannt für seinen unkonventionellen Filme. Sein Motto: "Anarchy for Web-TV".

<script type="text/javascript" src="http://de.sevenload.com/pl/KnR8M6A/500x314"></script><p>Link: <a href="http://de.sevenload.com/sendungen/turi2-tv-Das-Branchenfernsehen/folgen/KnR8M6A-fragebogen2-Markus-Huendgen"><img src="http://static.sevenload.com/img/sevenload.png" width="66" height="10" alt="fragebogen2: Markus Hündgen" /></a></p>

Genauso unkonventionell sollen auch die Themen des Videocamps sein. Im <a href="http://www.videocamp.de/networks/wiki/index.konzept" target="_blank">Konzept</a> heißt es: "Wir grenzen uns klar vom Thema "Web-TV" ab. Das Ausspielen von Fernseh-Inhalten nimmt einen immer stärkeren Stellenwert im Netz ein. Deswegen ist es umso wichtiger, den originären Video-Inhalten im Internet eine Stimme zu verleihen. Web-Video muss sich gegenüber Web-TV emanzipieren." 

Natürlich können - wie es sich für ein Barcamp gehört - auch eigene <a href="http://www.videocamp.de/networks/wiki/index.Themenvorschlaege" target="_blank">Themenvorschläge</a> können eingereicht werden.
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	<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 21:48:55 +0200</pubDate>
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