Die GY-HM100 von JVC ist ein kleines Technikwunder. Trotz ihrer handlichen Größe wartet sie mit vielen technischen Details auf. Das macht sie gerade für VJs interessant, die leicht und schnell arbeiten wollen. Vor allem für Apple-Nutzer landet das Material im Quicktime-Format auf der Karte - und dann direkt und unkomprimiert im Final Cut. Das hat Vor- und Nachteile. Das Apple-Fachmagazin “Macwelt” hat die GY-HM100 getestet.

Bandlose Technik beim Südwestrundfunk mit der AG-HPX171E von Panasonic. (Hersteller)
Die kleine Profi-Kamera (UVP: 3.750 Euro) glänzt mit vielfältigen Aufzeichnungsformaten: HDV in 50 und 60 Hz, im Broadcast-Standard XD Cam EX kommen noch 24p, 25p und 30p dazu. Neben Full HD unterstützt der Camcorder GY-HM100 auch die kleinere HD-Variante von 1280 x 720 Pixel, diese dann sogar in 50p und 60p. Dabei steht jeweils die Wahl zwischen der eigentlichen Datei-Endung *.MP4 und Apples *.MOV. Das beschleunigt den Workflow.
Bei der MOV-Aufzeichnung landen die Dateien direkt in der Timeline. Den Standard erkennt Final Cut Pro selbst. Nachteil: Eine Vorschau der Quicktime-Dateien ist nicht möglich. Daher muss alles importiert werden. Vorteil: Es gibt keinen Zeit- oder Qualitätsverlust. Außerdem kann man direkt von der SD-Karte schneiden.
Die GY-HM100 ist eine Art Zwischenwelt zwischen Consumer- und Profisegment, auch wenn JVC die Kamera als Profi-Camcorder positioniert. Zur Ausstattung gehört ein 10-fach Zoomobjektiv, ein ND-Filter sowie die Möglichkeit für Weißabgleich oder Gain. Professionell sind die Audio-Möglichkeiten: professionelle XLR-Anschlüsse samt manueller Aussteuerung. Weniger professionell sieht Macwelt die Aufnahmen bei wenig Licht: Trotz ¼-Zoll großer CCDs bleiben die ansonsten recht guten Bilder deutlich zu dunkel.
Den ganzen Test gibt es bei Macwelt.
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